Finanzamt Österreich legt Dienststellen zusammen
Das größte Finanzamt Österreichs organisiert sich ab 2027 neu. Für die Bürgerinnen und Bürger soll sich dadurch nichts ändern.
Finanzamt Österreich 2026
Derzeit ist das Finanzamt Österreich, das für die steuerlichen Belange von Privatpersonen und KMUs zuständig ist, in 32 regionale Dienststellen gegliedert, die im Wesentlichen aus den alten Einzelfinanzämtern hervorgingen. Daneben gibt es noch eine Dienststelle für Sonderzuständigkeiten, die u.a. für Gebühren und Verkehrssteuern zuständig ist.
Finanzamt Österreich 2027
Durch die Zusammenlegung zu größeren Regionen soll die Arbeitsbelastung auf die einzelnen Dienststellen gleichmäßiger verteilt werden. An den Standorten der Finanz, ihren Aufgaben und der Erreichbarkeit ändert sich nichts.
Aus 32 + 1 wird 22 + 1: 22 Dienststellen mit allgemeinem Aufgabenbereich sowie einer bundesweit zuständigen Dienststelle für Sonderzuständigkeiten.

Schätz – ASW
Keine Fax-Eingabe ab 2027
Unabhängig von der neuen Organisationsstruktur sind Eingaben und Anträge ab 2027 nicht mehr per Fax – auch nicht mittels Computerfax – möglich. Die schriftliche Kommunikation mit dem Finanzamt ist dann nur noch über FinanzOnline oder per Post möglich, wobei für Unternehmen postalische Eingaben nur noch in Ausnahmefällen zugelassen sind.
Das Faxverbot ist in der FinanzOnline-Verordnung 2027 vorgesehen, jedoch derzeit noch nicht beschlossen.